📷 Image: Wikimedia Commons
Markuskirche
Kirchengebäude in Equord
Die evangelische Markuskirche in Hohenhameln-Equord ist ein italienisches Barockgebäude in Niedersachsen. Sie steht im Ortsteil Equord und ist aufgrund ihrer Architektur als „kleiner Petersdom“ bekannt. Die Kirche ist ein Zentralbau mit einem kurzarmigen griechischen Kreuz als Grundriss und einer Kuppel, die bis zu 30 Meter hochragt. Die Westseite ist durch einen Rundgiebel mit Glockentürmchen und reich verzierten Pilastern sowie Statuen der vier Evangelisten gekennzeichnet. Die Kirche wurde 1710 von Freiherrn Georg Christoph von Hammerstein errichtet, der italienische Reisen unternommen hatte und eine Familienkirche wünschte. Sie diente ursprünglich als Familiengrabstätte und Gutskirche. 1955 erhielt sie den Namen Markus durch eine Wiedereinweihung. Die Kirche wird heute wegen ihrer Schönheit und guter Akustik für Konzerte genutzt und hat mehrere Renovierungen durchlaufen, darunter 1929, 1952–1955 und ab 1996. Innen und außen sind die Wände mit Grabplatten der Familien Saldern und Hammerstein geschmückt. Der Innenraum ist rund und weiß gefasst, mit sparsamen Goldverzierungen. Die Kanzel trägt die Jahreszahl 1710, und das Altarretabel stammt aus dem 16. Jahrhundert. Die Orgel wurde 1960 eingebaut. Die Kirche ist Teil der Kirchengemeinde Mehrum-Equord und gehört zum Kirchenkreis Peine.
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- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Hohenhameln
- Adresse
- Schmiedestraße 3
- Erbaut
- 1687
- Baustil
- Barockarchitektur
- Architekt
- Lorenzo Bedogni
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Niedersachsen
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