Synagoge Sulzburg

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Synagoge Sulzburg

Kulturdenkmal in Deutschland

Die Synagoge in Sulzburg, einer Kleinstadt im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald, wurde 1821/22 errichtet und 1938 während der Novemberpogrome zerstört. Das Gebäude steht heute in der Gustav-Weil-Straße, die nach dem Orientalisten Gustav Weil benannt ist. Es handelt sich um eine spätbarock-klassizistische Architektur, die von Johann Ludwig Weinbrenner entworfen wurde, einem Neffen des Architekten Friedrich Weinbrenner. Die Synagoge war nach den Bauten in Karlsruhe und Randegg der dritte Synagogenbau im Großherzogtum Baden und ist heute die einzige nicht zerstörte Synagoge aus der Architekturschule Friedrich Weinbrenners. Sie besitzt einen dorischen Portikus, eine Ostwand-Nische für den Toraschrein sowie Fenster und eine dreiseitige Frauenempore. Die Gebotstafeln sind aus Sandstein gefertigt und befinden sich über dem Giebel. Heute dient das Gebäude als Haus der Begegnung und wird für kulturelle Veranstaltungen und Ausstellungen genutzt. Die Öffnungszeiten variieren je nach Ausstellung, wobei die Synagoge am ersten und letzten Sonntag im Monat von 16 bis 18 Uhr zugänglich ist. Die Räume bieten Ausblicke auf die Umgebung und ermöglichen einen Einblick in die Geschichte der jüdischen Gemeinde.

Opening hours and admission prices change with the season and are therefore not part of this text. Current details from the operator

Art
Kulturerbestätte, Museum, Synagoge, Gedenkstätte, ehemalige Synagoge
Ort
Sulzburg
Adresse
Gustav-Weil-Straße 20, 79295 Sulzburg

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