📷 Image: Wikimedia Commons
Stadtturm Lich
50 Meter hoher mittelalterlicher Festungsturm
Der Stadtturm in Lich ist ein mittelalterlicher Festungsturm aus dem Jahr 1306, der Teil der ehemaligen Befestigungsanlage der Stadt war. Er steht im Norden der Stadtbefestigung und hat einen quadratischen Grundriss. Der Turm war bis ins 17. Jahrhundert ein wesentlicher Bestandteil der Verteidigungsanlage und diente später als Kirchturm. Der Turm ist aufgrund seiner historischen Bedeutung und architektonischen Besonderheiten ein Kulturdenkmal. Er wurde mehrfach umgebaut, unter anderem 1540 als Kirchturm und 1624–1627 mit einem Glockengeschoss und einer Wohnung für den Türmer. Die Turmuhr aus dem Jahr 1897 und das Geläut der Marienstiftskirche, das seit 1947 wieder erklingt, sind weitere Zeugnisse seiner Geschichte. Besucher können den Turm über eine 152 Stufen umfassende Treppe besteigen. Im Erdgeschoss befindet sich ein Verlies, das durch ein Angstloch zugänglich war. Die Obergeschosse sind mit Balkenlagen und Leitergängen ausgestattet. Im Glockengeschoss hängen drei Glocken, die zum Geläut der Marienstiftskirche gehören. Die Aussichtsplattform bietet einen weiten Blick über die Stadt und die umliegende Landschaft.
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- Art
- Turm
- Ort
- Lich
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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