Cuevas de Valporquero
Die Höhle von Valporquero liegt auf 1.309 Metern Höhe in der Gemeinde Vegacervera in der Provinz León, rund 47 Kilometer nördlich der Provinzhauptstadt, im Kalkgebirge am Südrand des Kantabrischen Gebirges. Ausgehöhlt hat sie der Bach Valporquero, der bis heute unterirdisch durch das System fließt. Der aktive Wasserlauf im Berg misst 3.150 Meter und ist nur Höhlenforschern zugänglich; der Besucherweg ist 1.300 Meter lang und führt über Brücken und Treppen durch sechs Säle: Pequeñas Maravillas, die Gran Rotonda mit 5.600 Quadratmetern Grundfläche, Hadas, das Cementerio Estalactítico, die 40 Meter hohe Gran Vía und schließlich Maravillas, den geologisch vielfältigsten Raum. Die Strecke ist elektrisch beleuchtet, was die Formen der Tropfsteine und die Farbunterschiede des Gesteins hervorhebt. Geöffnet ist die Höhle seit 1966; verwaltet wird sie von der Provinzverwaltung León. Im Inneren herrschen konstant 7 Grad bei 99 Prozent Luftfeuchtigkeit — warme Kleidung und rutschfeste Schuhe sind auch im Hochsommer nötig. Die Zufahrt führt über eine schmale Bergstraße durch eine enge Kalkschlucht hinauf; wegen der Höhenlage und des Winterwetters ist die Höhle nicht das ganze Jahr über zugänglich. Neben dem normalen Rundgang gibt es längere Wege in tiefer gelegene Abschnitte.
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