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Frankfurter Judengasse
ehemalige jüdische Siedlung in Frankfurt am Main
Die Frankfurter Judengasse war von 1462 bis 1796 das jüdische Ghetto der Stadt. Sie lag östlich der Staufenmauer, zwischen der Konstablerwache und dem Börneplatz, und war von Mauern umgeben. Die Gasse war nur über drei Tore zugänglich und etwa 330 Meter lang. Sie war das erste und eines der letzten Ghettos in Deutschland vor der Emanzipation. Die Judengasse war ein Zentrum jüdischen Lebens und umfasste im 18. Jahrhundert rund 3000 Bewohner. Nach der Aufhebung des Ghettozwangs wurde die Gasse ein Armenviertel. Ab dem 19. Jahrhundert wurden die Häuser fast vollständig abgerissen, und die Börnestraße wurde als neues Zentrum jüdischen Lebens gebaut. Die liberale Hauptsynagoge und die orthodoxe Börneplatzsynagoge standen dort. Nach dem Zweiten Weltkrieg war die Straße kaum noch erkennbar. 1987 wurden Reste der alten Judengasse bei Baumaßnahmen entdeckt und als Museum in den Neubau integriert. Die Judengasse war eng bebaut und wurde im 18. Jahrhundert dreimal durch Feuersbrünste zerstört. Sie galt als das am dichtesten besiedelte Gebiet Europas. Die Bebauung bestand aus zwei doppelten Gebäudezeilen zu beiden Seiten der Gasse. Die Gasse war ein wichtiger Teil der jüdischen Geschichte Frankfurts und symbolisiert die Entwicklung der jüdischen Gemeinde in der Stadt.
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- Art
- Museum, Ghetto
- Ort
- Frankfurt am Main
- Erbaut
- 1462
Nearby
- Hauptsynagoge42 m
- Konstablerwache85 m
- Dominikanerinnenkloster Rosenberger Einung Frankfurt111 m
- Frankfurt Konstablerwache station126 m
- Mönchsturm158 m
- Städtisches Schwimmbad (Frankfurt am Main)143 m
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