Villa Carlotta
Die Villa Carlotta ist eine Sommerresidenz aus dem 18. Jahrhundert in Tremezzo am Comer See in der Lombardei, Italien. Sie liegt auf der obersten von fünf Terrassen, die in den Hang angelegt wurden. Vom Seeufer führt eine doppelläufige Treppe mit dekorativen Balustraden über die Terrassen zur Villa. Die Villa war seit 1850 im Besitz des Fürstenhauses Sachsen-Meiningen und wurde 1915 vom italienischen Staat konfisziert. Heute ist sie ein Museum und von einer Parkanlage von etwa 8 Hektar umgeben. Der Garten besteht aus verschiedenen Abschnitten, darunter einen italienischen Garten, einen Rhododendron- und Azaleengarten sowie einen Bambusgarten mit über 25 Bambusarten. Im Inneren der Villa sind Möbelstücke aus verschiedenen Epochen sowie Kunstwerke von Canova, Thorvaldsen, Migliara und Hayez ausgestellt. Der Garten bietet Wege durch unterschiedliche Pflanzenbereiche und eine künstliche Schlucht. Die Villa und der Park sind von der Ente Autonomo Villa Carlotta gepflegt.
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