Neandertal

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Neandertal

Talabschnitt des Düsseltals im Kreis Mettmann, Deutschland

Das Neandertal liegt im Tal der Düssel in der Region Erkrath und Mettmann, etwa zehn Kilometer östlich von Düsseldorf. Es war ursprünglich eine Schlucht aus mitteldevonischem Kalkstein, die im 19. Jahrhundert durch den Kalksteinabbau zerstört wurde. Der Name stammt vom Pastor Joachim Neander, der das Tal häufig besuchte. Das Tal wurde durch den Fund fossiler Neandertaler-Überreste weltbekannt, was es zu einem bedeutenden archäologischen Ort machte. Der Kalksteinabbau begann im 18. Jahrhundert und wurde im 19. Jahrhundert intensiviert, wodurch die ursprüngliche Schlucht vollständig zerstört wurde. Die Kalkfelsen und Höhlen wurden innerhalb weniger Jahrzehnte abgebaut, nur der Rabenstein blieb erhalten. Das Neandertal Museum dokumentiert die Geschichte des Ortes und die Entdeckung des Neandertalers. Die Natur des Talabschnitts war ein beliebtes Ausflugsziel, das durch Künstler der Düsseldorfer Malerschule und Naturfreunde besucht wurde. Das Tal bot ein vielfältiges Panorama mit Felswänden, Wasserfällen und Höhlen wie der Engelskammer und der Teufelskammer. Die Schlucht war eng und von einer reichen Flora geprägt, darunter Pflanzen wie Belladonna und Wolfsmilch. Die Gesteinsformationen und Höhlen wurden durch den Kalksteinabbau zerstört, doch einige Reste wie der Rabenstein und die Neanderhöhle sind heute noch zu besichtigen. Die Topographie des Talabschnitts um 1840 wird in Dokumenten beschrieben, die den ursprünglichen Zustand des Ortes zeigen.

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Art
Tal
Ort
Erkrath
Seehöhe
100 m

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