Treaty of Xanten
Vertrag zum Jülich-Klevischen Erbfolgestreit, am 12. November 1614 in Xanten
Der Vertrag von Xanten wurde am 12. November 1614 in der Stadt Xanten geschlossen. Er war eine vorübergehende Lösung des Jülich-Klevischen Erbfolgestreits zwischen Kurfürst Johann Sigismund von Brandenburg und Herzog Wolfgang Wilhelm von Pfalz-Neuburg. Die Stadt Xanten lag im Niederrhein und war während des Streits von spanischen und niederländischen Truppen besetzt, doch als Verhandlungsort ausgewählt, da die spanischen Truppen die Stadt räumten. Der Vertrag bestand aus 24 Artikeln und teilte die Erblande der Vereinigten Herzogtümer Jülich-Kleve-Berg vorläufig zwischen Brandenburg und Pfalz-Neuburg. Kleve, die Grafschaft Mark, Ravensberg und Ravenstein gingen an Brandenburg, während Jülich und Berg an Pfal. Neuburg. Die Erblande blieben als gemeinsamer Besitz anerkannt, obwohl sie praktisch geteilt wurden. Der Vertrag verhinderte einen weiteren großen Krieg in Europa, der später als Dreißigjähriger Krieg ausbrach. In Xanten wurden Verhandlungen geführt, die zu einer vorübergehenden Aufteilung der Gebiete führten. Die Vertragsparteien stimmten zwar für Verhandlungen zu, doch die Ratifikation blieb aus, was die Teilung der Gebiete ermöglichte. Die definitive Aufteilung erfolgte erst später durch zwei weitere Verträge. Die Stadt Xanten blieb als Ort der Verhandlungen bekannt, ohne weitere militärische Konflikte in der Region.
Opening hours and admission prices change with the season and are therefore not part of this text. Current details from the operator
- Art
- Friedensvertrag
- Ort
- Xanten
Nearby
- Xanten Cathedral57 m
- Xanten Chapter Museum81 m
- Jesuitenniederlassung Xanten87 m
- Xanten88 m
- Karthaus Xanten172 m
- Klever Tor233 m
QR-Code