Města a obceKošický kraj

Štítnik

Gemeinde in der Slowakei

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Štítnik ist eine mittelgroße Gemeinde im Okres Rožňava, im Slowakischen Karst, einem Teilgebiet des Slowakischen Erzgebirges. Der Ort liegt im Tal des gleichnamigen Flusses und ist von Landesstraßen umgeben, die Verbindungen nach Rožňava, Plešivec und Jelšava ermöglichen. Die Gemeinde war im 12. Jahrhundert besiedelt und wurde durch deutsche Bergleute gegründet. 1320 wurde sie zum Marktflecken, und 1328 erhielt sie das Karpfener Stadtrecht. Die Pest und türkische Einfälle verlangsamten das Wachstum, doch der Erzabbau blieb bis 1955 aktiv. Der Ort hat eine reiche Geschichte, die bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht. Die Familie Bebek baute im 15. Jahrhundert eine Wasserburg, und die Pest verwüstete den Ort 1555 sowie 1709–1710. Die Csetneker Spitze, eine Häkelspitze, wurde 1905 von den Szontághs erfunden. Štítnik war bis 1918 Teil Ungarns und wurde danach zur Tschechoslowakei. Der Name könnte sich aus der Bezeichnung der Schildknappen oder Kohlenmeiler ableiten. Besichtigungsmöglichkeiten umfassen die gotische evangelische Kirche aus dem 14. Jahrhundert, die barocke römisch-katholische Kirche aus dem Jahr 1753, die Pestsäule, die barocke Kurie und Reste der Wasserburg. Zudem gibt es Auswanderungspunkte im Slowakischen Karst, wie die Ochtinaer Aragonithöhle. Bekannte Persönlichkeiten aus der Region sind unter anderem Erzsébet und Aranka Szontagh, die die Csetneker Spitze erfunden haben.

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Art
Gemeinde in der Slowakei
Ort
Okres Rožňava
Erbaut
1243
Seehöhe
284 m

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