Pamětihodnosti · Salgótarján

Salgótarján

Stadt und Komitatssitz von Nógrád

Salgótarján

Obrázek: Czech Wikipedia user Packa · CC BY-SA 2.5 · Wikimedia Commons

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Salgótarján ist eine Stadt im Nordosten Ungarns, sieben Kilometer südlich der slowakischen Grenze. Sie ist Komitatssitz von Nógrád und liegt im Komitat Nógrád. Die Stadt hat Komitatsrecht und war 1950 Sitz des Komitats, nachdem der Sitz von Balassagyarmat verlegt wurde. Die Stadt entstand aus der Verschmelzung der Dörfer Salgó und Tarján, wobei Salgó eine Burg beherbergte und Tarján ein früherer Fürst der Magyaren war.

Die Stadt wuchs durch den Braunkohlebergbau im 19. Jahrhundert, wodurch sich die Bevölkerung und die Wirtschaft stark entwickelten. 1860 wurde die Salgótarjáni Kőszénbánya Rt. gegründet, eines der bedeutendsten Unternehmen Ungarns. 1881 entstand das Eisenwerk Rimamurány-Salgótarjáni Vasmű Rt., das zweitgrößtes Unternehmen der Stahlindustrie. Die Stadt wuchs auf 13.746 Einwohner, als sie 1913 zur Großgemeinde wurde.

In Salgótarján gibt es die Burg Salgó, eine römisch-katholische Barockkirche, ein unterirdisches Grubenmuseum, das einzige in Ungarn, das Historische Museum von Nógrád und die Karancs-Höhe. Zudem steht eine Statue von Miklós Radnóti. Die Stadt ist auch Heimat von bekannten Persönlichkeiten wie Ferenc Snétberger und István Gaál. Die Umgebung umfasst die slowakische Grenze und die Region des Komitats Nógrád.

Zdroje (1)
Art
Stadt mit Komitatsrecht, Stadt in Ungarn
Ort
Kleingebiet Salgótarján
Seehöhe
299 m

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