Pamětihodnosti · Otelfingen

Otelfingen

Gemeinde im Kanton Zürich in der Schweiz

Otelfingen
Hjklemenz CC BY 3.0

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Otelfingen ist eine Gemeinde im Bezirk Dielsdorf des Kantons Zürich. Sie liegt im Furttal am Fuße der Lägern, 15 km nordwestlich von Zürich und an der Grenze zum Kanton Aargau. Die Gemeinde verfügt über eine Fläche von 11,4 km², wobei 33,3 % für die Landwirtschaft, 37,2 % Wald und 21,6 % Siedlungsgebiet genutzt werden. Die Bevölkerungszahlen stiegen im 18. Jahrhundert an, wobei 1799 344 Einwohner registriert wurden.

Otelfingen ist bekannt für seine archäologischen Fundstellen, darunter die bedeutendsten Silex-Abbaustellen der Nordostschweiz und eine neolithische Besiedlung bis in die Horgener Phase (3340–2910 v. Chr.). Zudem wurden Brandgrubenkomplexe aus dem 8. Jahrhundert v. Chr. sowie ein eisenzeitlicher Lehmkuppelofen entdeckt. Die Gemeinde ist auch als „Furttalstadt“ bekannt, ein Projekt für eine neue Stadt mit 30'000 Einwohnern, das nie realisiert wurde.

Die Gemeinde besitzt einen Dorfkern, der im kantonalen Inventar der schutzwürdigen Ortsbilder aufgenommen ist. Dazu gehören frühneuzeitliche Riegelhäuser, die reformierte Kirche aus dem Jahr 1607 und die untere Mühle, die heute als Kulturzentrum dient. Zudem gibt es den Jugendzirkus Otelli, der seit 1986 besteht. Die Gemeinde ist über den Zürcher Verkehrsverbund an das öffentliche Verkehrsnetz angeschlossen.

Zdroje (1)
Art
Gemeinde der Schweiz
Ort
Bezirk Dielsdorf
Denkmalstatus
Schützenswertes Ortsbild der Schweiz
Seehöhe
458 m

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