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Lechfall

Wasserfall des Lechs in der Gemeinde Füssen in Bayern

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Der Lechfall ist ein etwa acht Meter hohes Stauwehr am Südrand von Füssen, wo der Lech aus den Alpen in eine enge Schlucht stürzt. Die Klamm entstand nach der letzten Eiszeit, als Schmelzwasser einen See formte, der sich bis Pfronten erstreckte. Der Lech durchbrach dabei einen Felsriegel zwischen dem Falkensteinkamm und den Ammergauer Alpen und schnitt sich tief in den Wettersteinkalk ein. Das Wehr wurde 1784 bis 1787 gebaut, um Wasserkraft zu nutzen, und sollte einen künstlichen Wasserfall schaffen. Mit 65,8 Kubikmetern pro Sekunde ist der Lechfall wasserreicher als der Alzfall bei Altenmarkt, der als natürlicher Wasserfall Deutschlands gilt. Über die Klamm führt der König-Max-Steg aus dem Jahr 1895, auf dem eine Büste König Maximilians II. steht. Eine Legende erzählt, der heilige Magnus habe hier einst den Lech übersprungen, wovon der sogenannte Magnustritt zeugen soll. Der Lechfall mit seiner Klamm ist als Geotop und Naturdenkmal geschützt und zählt zu den hundert schönsten Geotopen Bayerns. Der Magnustritt und die König-Max-Büste stehen unter Denkmalschutz. Die Schlucht prägt den Namen der Stadt Füssen, der sich möglicherweise von „fauces“ für Schlund ableitet.

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Art
Wasserfall
Ort
Füssen
Seehöhe
800 m

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