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Tallinna sünagoog
größte Synagoge Estlands, 2007 eingeweiht
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Die größte Synagoge Estlands steht in Tallinns Innenstadt an der Karu-Straße 16. Vor ihrem Bau diente dort ein Provisorium als Gotteshaus für die jüdische Gemeinde Nordestlands. Der moderne Bau mit traditionellen Elementen wurde 2007 fertiggestellt und ist der erste Synagogen-Neubau im Baltikum nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Architekten Lembit-Kaur Stöör und Tönis Kimmel schufen ein lichtdurchflutetes Gebäude, das vor allem durch Spenden finanziert wurde. Der Innenraum bietet 180 Sitzplätze, die sich für Konzerte oder Kulturveranstaltungen auf 230 erweitern lassen. Zum Komplex gehören auch eine Mikwe und ein koscheres Restaurant. Geleitet wird die Synagoge von Rabbiner Shmuel Kot, der der chassidischen Chabad-Bewegung angehört. Die frühere Hauptsynagoge in der Maakri-Straße, 1883 erbaut und bis zum Holocaust Zentrum des Gemeindelebens, wurde 1944 bei einem sowjetischen Luftangriff zerstört. Vor Ort lässt sich das moderne Gotteshaus mit seiner klaren Architektur und den traditionellen Akzenten erkunden. Der Gebäudekomplex verbindet sakrale Räume mit kulturellen und gastronomischen Angeboten. Die umliegende Innenstadt Tallinns mit ihren historischen Straßen und Plätzen bietet zusätzliche Anknüpfungspunkte für einen Besuch.
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- Art
- Synagoge
- Ort
- Stadt Tallinn
- Erbaut
- 2007
- Baustil
- Moderne
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