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Palác Lažanských v Karmelitské
Der Palác Lažanských in der Karmelitské ulice ist ein klassizistisches Gebäude in der Kleinseite von Prag. Es liegt an der Nummer 377 und dient heute als Bezirksgericht für Prag-West. Die Gebäudekomplex wurde 1964 als immaterielle kulturelle Denkmalsliste eingetragen. Der Palast entstand durch die Verbindung vierer ursprünglich unabhängiger Renaissance-Gewerbehäuser. Nach einem großen Brand musste Karl Maximilian Lažanský ihn 1687–1688 wiederaufbauen. In der Folge wurde die Anlage mehrfach umgebaut, wobei viele klassizistische und barocke Elemente erhalten blieben. Die Fassade mit halbkreisförmigen Fenstern und Portalen erinnert an toskanische Paläste. Im Inneren des Palasts sind mehrere Räume und Flure vorhanden, darunter ein vestibul mit vier kannelierten Säulen. Im rechten Flügel befindet sich eine Nische mit einer rokokoförmigen Statue des hl. Jan Nepomuckého. Die Anlage umfasst auch ein Hof mit einer Kapelle und bot in der Geschichte verschiedene Bildungseinrichtungen.
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- Art
- Palast
- Ort
- Kleinseite
- Adresse
- Karmelitská 377/19, 11800 Praha 1 - Malá Strana
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