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Burg Frankenberg
archäologische Stätte im Landkreis Miltenberg, Unterfranken, Bayern
Die Burg Frankenberg ist eine abgegangene Gipfelburg im Landkreis Miltenberg in Bayern. Sie liegt auf dem 304 m ü. NN hohen Gotthardsberg, zwischen Amorbach und Weilbach. Der Berg ragt etwa 150 Höhenmeter über dem Talgrund der Mud. Die Burg stand ursprünglich auf der Stelle der Klosterruine und war mit einer dem Hl. Godehard geweihten Kapelle ausgestattet. Die Burg war im 12. Jahrhundert Sitz der Herren von Frankenberg, die die Schutzvogtei über das Kloster Amorbach ausübten. 1168 wurde sie auf Geheiß Kaiser Friedrich Barbarossas zerstört und nicht wieder aufgebaut. Später wurde ein Nonnenkloster der Zisterzienserinnen errichtet, das 1525 niedergebrannt wurde. Die Ruine ist heute gut erhalten und besitzt eine 1878 gebaute Wendeltreppe. Die Ausgrabungen durch das Archäologische Spessartprojekt führten zu Funden wie Kellergewölbe, Mauerresten und Metallfunde aus der Klosterzeit. Ein steinernes Haus aus dem 12. Jahrhundert wurde entdeckt, sowie eine getriebene Messingschale und eine mit Kreisaugen verzierte Klappwaage. Die Burgstelle ist als Bodendenkmal in der Bayerischen Denkmalliste eingetragen.
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- Art
- Archäologische Stätte, Burgstall
- Ort
- Amorbach
- Denkmalstatus
- Bodendenkmal in Bayern
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