Amorbach

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UnterfrankenBezirk Unterfranken

Amorbach

Stadt im Landkreis Miltenberg in Deutschland

Amorbach liegt im Odenwald, umgeben von Wald und dem Mudtal, das zum Main führt. Die Stadt ist mit knapp 4000 Einwohnern im unterfränkischen Landkreis Miltenberg gelegen. Sie umfasst elf Gemeindeteile, darunter die Exklaven Neudorf und Reichartshausen. Die Fläche der Stadt ist stark von Wald und Ackerland geprägt, wobei Wohn- und Industriegebiete nur einen geringen Anteil ausmachen. Die Naturräumliche Zuordnung ist Teil der Haupteinheitengruppe Odenwald, Spessart und Südrhön. Die Stadt hat ihre Wurzeln im Benediktinerkloster Amorbach, das sich im 12. Jahrhundert zu einer Stadt entwickelte. Sie gehörte lange zu Kurmainz und wurde im 19. Jahrhundert bayerisch. Im Laufe der Geschichte wechselte Amorbach mehrfach den Landesherrn. Von 1965 bis 2015 war sie als Luftkurort anerkannt. Die Gemeinde wurde im Zuge der Gebietsreform in Bayern mehrfach umstrukturiert, wobei einige Teile aus anderen Gemeinden kamen. Amorbach ist bekannt für seine historischen Bauten wie die Pfarrkirche St. Gangolf, das Fürstlich-Leiningensche Palais und das Templerhaus, das als das älteste erhaltene Fachwerkhaus Bayerns gilt. Die Zehntscheuer, ein 1488 errichtetes Gebäude, wurde nach umfassenden Renovierungen zum Kulturzentrum umfunktioniert. Die Kapelle Amorsbrunn und das Jordansbad sind weitere sehenswerte Orte, die die reiche Geschichte und Kultur der Stadt widerspiegeln.

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Art
Stadt in Deutschland
Ort
Landkreis Miltenberg
Seehöhe
165 m
Zdroje:Amorbach (CC0-1.0)

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