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Palác arcivévody Karla
Palais in Wien
Das Palais Erzherzog Carl steht in der Seilerstätte 30 im 1. Wiener Gemeindebezirk, Innere Stadt. Es wurde im 15. Jahrhundert urkundlich erwähnt und mehrfach umgebaut. Bis 1708 war es Teil des Großarmenhauses, später kam es in den Besitz von Erzherzog Carl und wurde 1805 von ihm erworben. 1958–1960 wurde es zum Kulturzentrum des Caritasverbandes umgebaut, und 1998–2000 wurde es erneut in ein Museum und Veranstaltungsraum verwandelt. Das Gebäude ist an drei Seiten frei stehend und erreicht durch seine geschlossene Fassade mit fünf Geschoßen eine monumentale Wirkung. Die barocke Fassade wird Franz Anton Pilgram zugeschrieben. Es verfügt über eine große Stiege mit Stufen aus Kaiserstein, ein Rundbogenportal mit Keilstein und zwei Gitterbalkone. In der Beletage sind die Fenster mit Knickgiebeln versehen, und die Fenster des darüber liegenden Geschoßes haben gerade Verdachungen. Im Erdgeschoss gibt es ein Rundbogenportal mit Keilstein und ein Gedenkraum für Otto Nicolai. Die Fassade in der Seilerstätte hat um 1872 entstandene Gitterbalkone. Das Palais verfügt über Musikproberäume, einen Veranstaltungssaal und ist seit 2005 von der Wien-Holding betrieben. Es beherbergt das Haus der Musik und das Museum der Wiener Philharmoniker.
Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu. Aktuální údaje u provozovatele
- Art
- Palast, Stadtpalais
- Ort
- Wien
- Architekt
- Franz Anton Pilgram
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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