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Savojsko-carignanský palác ve Vídni
Denkmalgeschütztes Objekt in Innere Stadt (32650)
Das Savoysche Damenstift ist ein Palais in der Johannesgasse 15–17 im 1. Wiener Gemeindebezirk Innere Stadt. Es entstand 1688 durch die Zusammenlegung zweier älterer Häuser und wurde im 18. Jahrhundert von Prinzen von Savoyen-Carignan erworben. Das Gebäude ist dreigeschoßig und zehnachsig, wobei der heutige Zustand durch Umbauten ab 1766 und 1783 geprägt ist. Das Stift war bis 1994 Alterswohnsitz und Sterbeort der Ministerin Hertha Firnberg. Es diente als adeliges Damenstift unter Obhut des Liechtensteinischen Majorats, wobei keine adeligen Damen mehr im Palais leben. Die letzte Regentin war Gräfin Karoline Fünfkirchen, die 1980 verstarb. Im Innenhof steht der Witwe-von-Sarepta-Brunnen, ein frühklassizistischer Wandbrunnen mit der Figur der Witwe von Sarepta. Die Fassade wird durch eine Bleistatue der Immaculata von Franz Xaver Messerschmidt geprägt. Die Haupttreppe im Vestibül und das Stiegenhaus im Hof wurden aus Kaiserstein gefertigt. Die Nachbarhaus Johannesgasse 17 wurde 1783 erworben und weiter adaptiert.
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- Art
- Palast
- Ort
- Wien
- Adresse
- Johannesgasse 15
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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