Kladanj

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Města a obce

Kladanj

Gemeinde in Bosnien-Herzegowina

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Kladanj liegt im Kanton Tuzla in Bosnien und Herzegowina, in einem Talkessel der Mittelgebirge Ostbosniens. Der Fluss Drinjača fließt durch das Gemeindegebiet und entspringt westlich des Ortes am Berg Konjuh. Die Stadt wird vom Hausberg Bratilo überragt, der 1196 Meter hoch ist. Umgeben ist Kladanj von den Gebirgen Javor, Smolin, Konjuh und Javornik. Die Gemeinde grenzt an Živinice, Šekovići, Olovo und Banovići. Die Grenze zu Šekovići ist zugleich die innerbosnische Entitätengrenze. Kladanj wurde bereits im Mittelalter als Handelsweg zwischen Sarajevo und dem Norden genutzt. In der Ortsmitte steht die Kuršumlija-Moschee, eine aus der osmanischen Zeit stammende, kleine Moschee mit Kuppeldach. Sie wurde 1545 von Hadži Bali-beg Malkočević erbaut und 2004 zum nationalen Denkmal erklärt. In der Geschichte der Gemeinde spielten Räuberbanden und die österreichische Herrschaft eine Rolle. Während des Bosnienkrieges war Kladanj unter Kontrolle der ARBiH und ein Durchgangsort für Flüchtlinge. Kladanj ist ein Ort mit starkem Waldanteil und einem wichtigen Holzverarbeiter namens Sokolina. In der Region gibt es auch Steinkohlevorkommen. Die Stadt ist über die Fernstraße M18 mit Olovo, Sarajevo und anderen Städten verbunden. Bekannte Persönlichkeiten aus Kladanj sind Senahid Halilović, Avdaga Hasić, Sulejman Kupusović und Mirko Pejanović. Die Gemeinde hat eine reiche kulturelle und historische Tradition.

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Art
Gemeinde in Bosnien-Herzegowina
Ort
Gemeinde Kladanj
Seehöhe
570 m
Zdroje:Kladanj (CC0-1.0)

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