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Gurasada
Gemeinde in Rumänien
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Gurasada liegt im Südwesten Siebenbürgens, am Bach Gurasada, einem Zufluss des Mureș. Der Ort ist an den Ausläufern des Siebenbürgischen Erzgebirges gelegen und verfügt über eine Fläche von 9295 Hektar. Die Gemeinde umfasst zehn eingemeindete Dörfer und Weiler, die bis zu neun Kilometer entfernt sind. Der Ort ist von Wald und landwirtschaftlich genutztem Land geprägt, wobei 54 % der Fläche bewaldet ist. Der Ort wurde erstmals 1292 unter dem Namen Zad urkundlich erwähnt und war Zentrum eines rumänischen Fürstentums. Auf dem Gebiet wurden archäologische Funde aus der Mittelsteinzeit entdeckt. Die Bevölkerung lebte traditionell von Landwirtschaft, Viehzucht und Holzverarbeitung. Seit dem 20. Jahrhundert wird auch Bentonit und Kalkstein abgebaut. Die Gemeinde war in der Geschichte ein Zentrum vielfältiger ethnischer Gruppen. Gurasada ist bekannt für seine historischen Bauwerke, darunter die Kirche Sf. Arhanghel Mihail, eine Holzkirche aus dem 17. Jahrhundert und Ruinen einer antiken Burg. Zudem stehen die Villa Klobosisky und mehrere Holzhäuser unter Denkmalschutz. Die Gemeinde hat eine reiche Kulturgeschichte und beherbergt Persönlichkeiten wie den Historiker Silviu Dragomir. Die Landschaft und die architektonischen Stätten prägen das Bild des Ortes.
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- Art
- Gemeinde in Rumänien
- Ort
- Hunedoara
- Adresse
- strada Principală, nr. 193, Gurasada
- Seehöhe
- 180 m
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