Hahntennjoch

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Hahntennjoch

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Das Hahntennjoch ist ein 1.894 Meter hoher Gebirgspass in den Alpen, der das obere Inntal mit dem Lechtal verbindet. Die kurvenreiche Straße führt von Imst im Inntal über 29 Kilometer nach Elmen im Lechtal und ist besonders bei Motorradfahrern und Radfahrern beliebt. Sie überwindet Steigungen bis zu 18,9 Prozent und ist für schwere Fahrzeuge gesperrt, zudem im Winter meist von November bis April nicht befahrbar. Für die Bewohner des Lechtals bietet das Hahntennjoch eine wichtige Abkürzung ins Inntal, die kürzer ist als über den Fernpass oder Flexenpass. Die Straße folgt auf Tiroler Seite zunächst der Landesstraße 246 durch das enge Salvesental, passiert die Maldonalm und erreicht auf 1.894 Metern die Passhöhe, die zugleich die Grenze zwischen den Bezirken Imst und Reutte bildet. Von dort führt die Landesstraße 72 weiter nach Boden und schließlich über das Bschlaber Tal nach Elmen. Von der Passhöhe aus führen Wanderwege zu Hütten wie der Anhalter Hütte oder der Muttekopfhütte. Die Strecke ist durch Naturgefahren wie Lawinen, Steinschlag und Muren geprägt, weshalb ein Warnsystem mit Messstellen und Verkehrsampeln bei Gefahr automatisch reagiert. Historisch war das Hahntennjoch einst eine wichtige Verbindung für Siedler aus dem Raum Imst, die über den Pass nach Pfafflar, Boden und Bschlabs gelangten.

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