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Rampenkiste von Schortewitz

Großsteingrab in Köthen, Deutschland

Die Rampenkiste von Schortewitz ist ein Bodendenkmal aus der Megalithzeit, das 2001 auf den Schlosshof in Köthen verlegt wurde. Sie steht neben der Steinkiste von Plömnitz und ist im Denkmalverzeichnis unter der Nummer 428311142 eingetragen. Ursprünglich befand sich die Anlage nordwestlich von Schortewitz an der Fuhne, auf dem Windmühlenberg, in der Nähe des Schortewitzer Heidenberges, einem Großdolmen. Die Rampenkiste wurde 1912 von Walter Götze ausgegraben. Sie besteht aus drei großen und drei kleinen Steinen, die eine Kammer von 1,55 m Länge bilden. Die Rampe ist von Begrenzungssteinen umgeben, die unvollständig sind. Der Grabhügel hatte einen Durchmesser von etwa 40 m und enthielt das Skelett eines Mannes. Die Anlage gehört zu den südlichsten Großsteingräbern im Osten Europas. Besucher können die Steine und die Struktur der Rampenkiste betrachten. Die Lage im Schlosshof von Köthen ermöglicht Ausblicke auf die Umgebung. Die Anlage ist Teil der Nordischen Megalitharchitektur und wird in archäologischen Publikationen erwähnt. Die Umgebung umfasst den Schlosshof und die nähere Landschaft der Region.

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Art
Archäologische Stätte, Steinkiste
Ort
Köthen
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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