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Kostel svatého Jakuba v Köthenu
Kirchengebäude in Köthen, Landkreis Anhalt-Bitterfeld, Sachsen-Anhalt
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Die St.-Jakobs-Kirche in Köthen ist eine evangelische Stadtkirche, die aus einer romanischen Vorgängerkirche entstand und im späten 14. Jahrhundert errichtet wurde. Sie ist der Nachfolgebau einer 12./13. Jahrhundert entstandenen Kirche und wurde im 19. Jahrhundert renoviert. Die Gruft der Kirche dient als Grablege des Fürstenhauses von Anhalt-Köthen. Die Kirche ist bekannt für ihre dreischiffige Hallenform mit fünf Jochen und einem kurzen, eingezogenen Chor. Im Inneren präsentiert sich das Gebäude als einheitlicher Raum mit steinernen Pfeilern und einem Netzgewölbe. Die westliche Emporenanlage und die Fürstengruft unter dem Chor sind markante Merkmale. Die Kirche wurde mehrfach umgebaut, wobei die neugotische Ausstattung und die Steinkugel aus dem Belagerungsgeschoss im Nordteil erhalten blieben. Im Inneren der Kirche dominieren weiß getünchte Wände und steingraue Pfeiler mit roten Fassungen. Die Emporen der Seitenschiffe dienten früher als Sitzplätze für das Fürstenhaus und die Stadtverwaltung. Die Fürstengruft unter dem Chor beherbergt die Bestattungen zahlreicher Mitglieder des Fürstenhauses von Anhalt-Köthen. Die Orgel, erbaut 1872, ist ein weiteres Highlight der Kirche.
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- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Köthen
- Architekt
- Bernhard Sehring
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Sachsen-Anhalt
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