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Johann-Sebastian-Bach-Denkmal
Denkmal in Eisenach
Das Bachdenkmal in Eisenach steht auf dem Frauenplan und ehrt Johann Sebastian Bach, den 1685 in der Stadt geborenen Komponisten. Es wurde 1884 eingeweiht und 1938 auf den Frauenplan verlegt. Das Denkmal wurde von Adolf von Donndorf geschaffen und von Hermann Heinrich Howaldt gegossen. Es ist das älteste figürliche Denkmal für Bach und steht in der Nähe des Eisenacher Bachhauses. Das Denkmal wurde 1878 durch ein Bürgerverein, dem unter anderem Carl Müller-Hartung und Fritz Reuter angehörten, initiiert. Finanzierung erfolgte durch Benefizkonzerte von Clara Schumann, Hans von Bülow, Joseph Joachim und Franz Liszt. Die Einweihung fand 1884 mit einer Aufführung der h-Moll-Messe statt. 1938 wurde das Denkmal vor das Bachhaus verlegt und verlor dabei sein Ziergitter. Im Jahr 2019 wurde es restauriert, und 2026 wird das Umfeld erneuert. Das Denkmal zeigt Bach stehend mit einer Schreibfeder und einem Engel gestützten Notenpult. Auf dem Sockel steht die Inschrift „IOH. SEB. BACH.“ Das ursprüngliche Relief mit der Hl. Cäcilia und der lateinischen Inschrift „Soli Deo Gloria“ befindet sich an der Mauer. Jährlich am 21. März wird der Geburtstag Bachs mit einem Festakt begangen. Die Anlage um das Denkmal wird weiterhin gestaltet.
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- Art
- Monument
- Ort
- Eisenach
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