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pécsi ókeresztény sírkamrák
Friedhof in Ungarn
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Der frühchristliche Friedhof von Pécs ist Teil der antiken Nekropole der römischen Stadt Sopianae, heute Pécs in Ungarn. Er gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und liegt direkt vor der Kathedrale. Die Grabmäler sind an verschiedenen Orten der Stadt verteilt, darunter Janus Pannonius utca, Apáca utca und Káptalan utca. Die meisten Bauten sind Memorialkapellen, von denen aus man in unterirdische Grabkammern gelangt. Der Friedhof ist ein bedeutendes Zeugnis für das Christentum im 4. Jahrhundert n. Chr. In der Zeit der römischen Provinz Valeria wurde hier eine christliche Bevölkerungsgruppe bestattet. Die Kontinuität des Ortes ist bemerkenswert, da das Bistum von Pécs im 11. Jahrhundert in dem Bereich errichtet wurde, der zuvor von spätantiken Bauwerken bebaut war. Die Grabkapellen enthalten Wandmalereien mit christlichen Symbolen und Figuren. Die Grabkapellen sind meist rechteckig mit Apsis und Tonnengewölbe. Die Wände sind mit alttestamentlichen Motiven und Neuen Testament-Figuren geschmückt. Eines der wichtigsten Gebäude ist das Mausoleum mit qualitativ hochwertigen Malereien und einem Marmorsarkophag. Die Grabkapellen ermöglichen Einblick in die rituelle Bestattung und das Totengedenken der damaligen Zeit.
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- Art
- UNESCO-Welterbe, Nekropole, Archäologische Stätte
- Ort
- Pécs
- Baustil
- frühchristliche Baukunst
- Denkmalstatus
- UNESCO-Welterbe
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