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Leineschloss
Schloss in Hannover, Sitz des Niedersächsischen Landtages
Das Leineschloss steht in der Altstadt von Hannover und war einst die Residenz der Kurfürsten und Könige von Hannover. Es handelt sich um eine klassizistische Vierflügelanlage, die 1816 bis 1842 von König Georg IV. errichtet wurde. Nach der Zerstörung durch alliierte Luftangriffe im Zweiten Weltkrieg wurde das Schloss 1957 bis 1962 wiederaufgebaut und seitdem als Sitz des Niedersächsischen Landtages genutzt. Es bildet ein Ensemble mit dem Waterlooplatz. Das Schloss war über Jahrhunderte ein Zentrum der Hofhaltung und politischen Entscheidungsfindung. Es entstand auf dem Gelände des 1291 gegründeten Minoritenklosters und wurde im Laufe der Zeit zu einem großen, aber architektonisch uneinheitlichen Gebäudekomplex. Wichtige Baumaßnahmen fanden unter dem Einfluss von Georg Ludwig Friedrich Laves statt, der den klassizistischen Stil des Schlosses prägte. Der Wintergarten, ein besonderes Bauelement, wurde 1839 eingebaut und heute als Arbeitszimmer der Landtagspräsidentin genutzt. Im Inneren des Schlosses gibt es zahlreiche Räume, darunter der Plenarsaal, der seit 1962 das Parlament beherbergt. Die Anlage umfasst auch den Waterlooplatz, der mit dem Schloss ein Ensemble bildet. Die historischen Räume wurden nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg teilweise wiederaufgebaut. Heute ist das Leineschloss ein bedeutendes Kultur- und politisches Zentrum der Stadt.
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- Art
- Schloss, Parlamentsgebäude
- Ort
- Mitte
- Erbaut
- 1746
- Baustil
- Klassizismus
- Architekt
- Dieter Oesterlen
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Niedersachsen
V okolí
- Minoritenkloster Hannover0 m
- Altes Palais (Hannover)31 m
- Schlossopernhaus57 m
- Schlossbrunnen40 m
- Denkmal der Göttinger Sieben100 m
- Holzmarktbrunnen125 m
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