Altes Palais (Hannover)
ehemaliges Gebäude in Hannover
Das Alte Palais in Hannover stand an der Leinstraße, an der Stelle des heutigen Hannah-Arendt-Platzes und des Niedersächsischen Sozialministeriums. Es war ein dreigeschossiges, spätbarockes Palais, das 1751–52 von Johann Clamer von dem Bussche errichtet wurde. Das Gebäude war ursprünglich als Palais von dem Bussche bekannt und später als Palais an der Leinstraße bezeichnet. Karl II. von Mecklenburg-Strelitz wohnte hier 1768–1786, und seine Töchter Luise und Friederike wurden hier geboren. Herzog Friedrich von York kaufte das Palais 1786 und ließ es 1789 um- oder neubauen. 1802 wurde es dem Herzog Adolph Friedrich, Herzog von Cambridge, geschenkt, und Hofarchitekt Georg Ludwig Friedrich Laves baute es 1814–20 um. 1830 wurde es zur königlichen Winterresidenz bestimmt, und 1943 wurde es während der Luftangriffe im Zweiten Weltkrieg zerstört. Das Alte Palais war ein bedeutendes Wohn- und repräsentatives Gebäude mit Hofbauten, einem Allianzwappen und verschiedenen Funktionen wie Königliche Privatbibliothek. Es war mit dem Leine-Schloss verbunden und diente als Residenz für Könige und ihre Familien. Die Architektur und Ausstattung spiegeln die höfische Wohnkultur des 19. Jahrhunderts wider. Die historische Bedeutung und die Vielfalt der Nutzung machen das Alte Palais zu einem interessanten Ort für historisches Interesse.
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- Art
- Palast, zerstörtes Gebäude oder Bauwerk
- Ort
- Hannover
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