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Kloster Lamspringe
ehemaliges Kloster im südlichen Niedersachsen. Kirche, Gebäude und Anlagen sind erhalten und denkmalgeschützt
Das Kloster Lamspringe liegt in Lamspringe im Landkreis Hildesheim in Niedersachsen. Es geht auf ein im 9. Jahrhundert gegründetes Benediktinerinnenkloster zurück und war einst ein guter Wirtschaftsbetrieb. Das Kloster war bis ins 14. Jahrhundert das reichste des Bistums Hildesheim und besaß umfangreiche Besitzungen, darunter Äcker, Waldungen, Mühlen und Kirchenrechte. Im 12. Jahrhundert erreichte es seine Blütezeit mit etwa 180 Nonnen und einer reich ausgestatteten Bibliothek. Das Kloster erlebte Rückschläge durch Kriege und politische Veränderungen, darunter die Zerstörung im Schmalkaldischen Krieg und die Säkularisation 1803. Danach wurde es von englischen Benediktinern wiederbelebt, die bis 1803 im Kloster lebten. Die Klosterkirche, eine dreischiffige Hallenkirche aus dem 17. Jahrhundert, wurde 1691 eingeweiht und war zu dieser Zeit eine der größten katholischen Kirchen Niedersachsens. Die Klosteranlage umfasst die Klosterkirche, das Abteigebäude und den Gutshof. Die Kirche ist im westfälischen Nachgotik-Stil gebaut und besitzt eine Orgel aus dem Jahr 1693. Die Anlage ist heute Eigentum der Klosterkammer Hannover und dient der katholischen Gemeinde in Lamspringe. Die ehemalige Bibliothek mit Handschriften wurde nach Hildesheim und England verstreut, wobei einige Bücher bis heute erhalten blieben.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Lamspringe
- Erbaut
- 801
V okolí
- Glocken- und Schlauchturm160 m
- Samtgemeinde Lamspringe366 m
- Heimatmuseum Lamspringe841 m
- Lamspringe926 m
- Neuhof2.2 km
- Helmscherode4.5 km
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