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Helmscherode
Stadtteil von Bad Gandersheim
Helmscherode ist ein Dorf und Ortsteil der Stadt Bad Gandersheim in Niedersachsen. Es liegt etwa acht Kilometer nördlich der Kernstadt und im Nordosten der Heberbörde, einer Region benannt nach dem Höhenzug Heber. Die historischen Namen des Ortes reichen bis ins 14. Jahrhundert zurück, wobei der Name Helmscherode ab 1480 belegt ist. Das Dorf gehörte zum Amt Gandersheim und war Teil der Gerichtsbarkeit des Amtes. Helmscherode hat eine reiche Geschichte, die bis in das 12. Jahrhundert zurückreicht. Die Wüstung Goltorf wurde 1149 urkundlich erwähnt und lag südlich des Ortes. Im 18. Jahrhundert gab es im Dorf eine Schule und 16 Kötner. 1803 wurden 172 Einwohner in 27 Feuerstellen gezählt. 1904 wurde der Gemeindebezirk an den braunschweigischen Gemeindebezirk abgetreten, und 1974 wurde Helmscherode in die Stadt Bad Gandersheim eingegliedert. Im Ortsteil gibt es das Gut Helmscherode, das zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählt, sowie die Kapelle. Der Gutshof unterlag mehrfachen Besitzwechseln und wurde 1796 allodifiziert. Nahe dem Ort lag die 1842 errichtete Telegrafenstation 24a, die zum optischen Telegrafen des Preußischen Reichs gehörte. Die Region um Helmscherode war zudem für die Förderung von Flussspat bekannt, der in der Wilhelmshütte verwendet wurde.
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- Art
- Ortsteil
- Ort
- Bad Gandersheim
- Seehöhe
- 197 m
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