Strašice

📷 Obrázek: Wikimedia Commons

Hrady

Strašice

Burgruine in Tschechien

Strašice ist ein zerstörter Burg aus dem 14. Jahrhundert, der sich am östlichen Rand der gleichnamigen Gemeinde im Okres Rokycany befindet. Die Ruinen der Burg sind Teil des geschützten Kulturdenkmals der Tschechischen Republik. Die Burg war ursprünglich ein befestigter Sitz der Familie Rožmberk und war bis ins 16. Jahrhundert in Besitz der verschiedenen Adelsfamilien. Die Burg war im 14. Jahrhundert ein wichtiger militärischer und wirtschaftlicher Zentrum, das durch den Zugang zur Eisenindustrie und dem Handel über die Landstraße von Prag nach Deutschland blieb. Sie wurde im Jahr 1352 durch die Krone zerstört, wurde aber bald wieder aufgebaut. Im Jahr 1424 wurde sie während der Hussitenkriege angegriffen, doch das Obliegen war erfolglos. Die Burg begann im 16. Jahrhundert zu verfallen und wurde 1818 durch eine Kirche ersetzt. Die Burg hat eine einzigartige Bauform mit einer runden Kernzone, die von zwei Graben und Wallen umgeben war. Die Reste der Befestigungsanlagen sind unter der Kirche zu sehen. Auf der südlichen Seite der Burgmauer befand sich ein quadratischer Bau, der die Eingangstor bildete. Die Ruinen bieten einen guten Einblick in die Geschichte und Architektur der Region.

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Art
Burg, Pfarrhaus, Burgruine
Ort
Strašice
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Tschechien

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