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Vimberk
Vimberk ist ein abgegangener Burgfriedhof, der sich auf einer flussnahen Terrasse oberhalb des Tals der Klabavy befindet. Er liegt am Eingang in die Strašická Täler, westlich von Strašic, in der Nähe des ehemaligen Mühlenorts Melmatěj. Die Ruinen sind als kulturelle Denkmale geschützt. Die kleine Burg, deren Bauherr vermutlich ein Herrscher war, existierte von der zweiten Hälfte des 13. bis zur Hälfte des 14. Jahrhunderts. Sie wird archäologisch als ein Beispiel eines Übergangstyps eingestuft. Die Burg wurde im 13. Jahrhundert errichtet, als die umliegende Region dem Herrscher gehörte, der vermutlich der Gründer war. Die Burgwache vermutlich für die Überwachung der umliegenden Eisenwerke. Im 14. Jahrhundert, unter der Herrschaft König Jana von Luxemburg, war Nachval von Osvračín der zuständige Grundherr, der möglicherweise die Burg baute. 1325 erwarb Petrus I. von Rožmberk die Herrschaft und verband sie mit Strašic und Zbiroh. 1351 wurde die Burg vermutlich durch einen Brand zerstört, der im Zusammenhang mit einem Krieg zwischen südwestdeutschen und deutschen Adeligen stand. Die Burg stand am Rande einer steinigen Terrasse, die von der Klabavy umschlossen war. Auf der südlichen und östlichen Seite waren steile Hänge die natürliche Verteidigung, während ein Wall und ein breiter Graben die Burg vom Rest der Terrasse trennten. Der Wall war an zwei Stellen unterbrochen, wobei der nördliche Durchbruch vermutlich den Eingang zur Burg darstellte. Die einzige Spur der Bauwerke ist ein in die Felswand eingebetteter Objekt im Westen, das möglicherweise eine Zitadelle war. Die Ruinen sind über eine blau markierte touristische Route von Dobříva nach Strašic zugänglich.
Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu.
- Art
- Burg, Burgruine
- Ort
- Medový Újezd
- Erbaut
- 1300
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Tschechien
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