Burg Ampleben

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Burg Ampleben

Burg in Kneitlingen, Landkreis Wolfenbüttel, Niedersachsen

Die Burg Ampleben ist eine abgegangene Burg im Ortsteil Ampleben der Gemeinde Kneitlingen im Landkreis Wolfenbüttel. Sie lag am südwestlichen Dorfrand am Fuße des Elm. Die Burgstelle umfasst eine erhöhte Fläche von etwa 50 × 70 Meter, auf der heute ein Gutshaus steht. Nordwestlich davon bleibt ein Teil eines Wassergrabens erhalten. Eine Flurkarte aus dem Jahr 1765 zeigt die Burg als quadratische Fläche, umgeben von Wassergräben und mit einem zweiflügligen Wohngebäude. Die Burg wurde im 12. Jahrhundert erbaut und war Eigentum der Familie von Ampleben. Sie wurde 1305 erstmals urkundlich erwähnt und 1318 an Johannes von Ampleben verliehen. 1355 erwarb Herzog Magnus I. die Burg und verpfändete sie 1360 an die Familie von Uetze. Nach der Zerstörung durch Braunschweiger Bürger 1425 erwarb die Stadt Braunschweig das Eigentum 1426. Ein Wiederaufbau als Schloss erfolgte vermutlich im 16. Jahrhundert, wobei ein Wassergraben die Umgebung bestimmte. Heute steht ein Herrenhaus aus den 1790er Jahren. Die Burg ist bekannt durch die Legende von Till Eulenspiegel, der hier getauft und von Till von Uetze als Taufpat geheißen soll. Die Burgstelle bietet Ausblicke auf das Dorf und den Elm. Umgebungselemente wie der Wassergraben und das Gutshaus prägen das Bild der Burgstelle.

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Art
Burg, Gutshof
Ort
Kneitlingen
Denkmalstatus
Baudenkmal in Niedersachsen

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