Bottedo
Siedlung in Italien
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Bottedo liegt westlich der Stadt Lodi und war bis 1873 ein eigenständiges Gemeindegebiet. Die Gemeinde war landwirtschaftlich geprägt und hatte stets enge Beziehungen zur nahen Lodi. Im 19. Jahrhundert zählte sie etwa 200 Einwohner. Sie gehörte zu den ländlichen Gemeinden, die von einem Vertreter der Landbesitzer verwaltet wurden. Die erste Erwähnung des Ortes geht auf das Jahr 1204 zurück, als er als Borsello dokumentiert wurde. Zu dieser Zeit umfasste das Gebiet die Ortschaften Paderno, Carnesella und Cà de' Valvassori. Im Jahr 1861 wurde Bottedo von der Eisenbahnstrecke Milano-Bologna berührt, doch eine eigene Station wurde nicht gebaut. 1873 wurde die Gemeinde an die Chiosi von Porta Cremonese und Porta Regale angegliedert, was jedoch nur vier Jahre andauerte. Bottedo ist heute ein großes, teilweise verlassenes Gutshaus, das den Charakter eines ländlichen Ortes verkörpert. Die früheren Ortschaften haben sich in ähnlicher Weise verändert. Die Gemeinde ist ein Beispiel für den Niedergang ländlicher Gebiete und die Auswirkungen der Industrialisierung auf die ländliche Bevölkerung.
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- Art
- ehemalige Gemeinde in Italien
- Ort
- Lodi
- Seehöhe
- 78 m
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