Pamětihodnosti · Bischofszell

Bischofszell

Gemeinde im Kanton Thurgau in der Schweiz

Bischofszell

Obrázek: Roland Zumbühl, www.picswiss.ch · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

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Bischofszell ist eine Kleinstadt im Bezirk Weinfelden des Kantons Thurgau. Sie liegt an der Mündung der Sitter in die Thur und umfasst die Stadtteilbereiche Nord, Halden sowie Teile der ehemaligen Gemeinden Schweizersholz und Gottshaus. Die Stadt war bis 2002 eine Einheitsgemeinde und bis 2010 Hauptort des Bezirks Bischofszell.

Bischofszell hat eine lange Geschichte, die bis ins 11. Jahrhundert zurückreicht. Die Stadt war ab 1269 bischöflich-konstanzerische Stadt mit eigenem Mass und Pfarrei. 1529 wurde die Reformation eingeführt, was zu einer evangelischen Mehrheit führte. 1968 wurde die katholische Messe wieder zugelassen, und die Hauptkirche wurde bis 1968 von beiden Konfessionen genutzt. Die Stadt hat seit dem 19. Jahrhundert eine regionale Zentrumsfunktion als Industriestandort.

In Bischofszell gibt es zahlreiche sehenswerte Orte. Die katholische Pfarrkirche St. Pelagius aus dem 14. Jahrhundert und die evangelische Johanneskirche aus dem 20. Jahrhundert sind bedeutende religiöse Bauten. Das Rathaus aus dem 18. Jahrhundert und das Schloss, das ursprünglich die Bischöfliche Burg war, sind weitere historische Highlights. Die Thurbrücke aus dem Jahr 1487 ist eine der bedeutendsten spätmittelalterlichen Brücken der Schweiz. Die Stadt ist zudem bekannt für die Rosenwoche, die jährlich etwa 60'000 Besucher anzieht.

Zdroje (1)
Art
Gemeinde der Schweiz
Ort
Bezirk Weinfelden
Denkmalstatus
Schützenswertes Ortsbild der Schweiz
Seehöhe
506 m

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