klášter Liebenau

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klášter Liebenau

ehemaliges Dominikanerinnenkloster im heutigen Stadtteil Worms-Neuhausen, nicht erhalten

Das Kloster Liebenau war ein Dominikanerinnenkloster in Worms-Neuhausen, das ursprünglich an der Grenze zu Hochheim lag. Es befand sich im Bereich der heutigen Von-Steuben-Straße und war eng mit dem nahegelegenen St. Cyriakusstift verbunden. Das Stift Neuhausen hatte ein hohes Alter und war ursprünglich ein fränkischer Königshof, der 630 in eine Kirche des Hl. Dionysius umgewandelt wurde. Das Kloster wurde 1299 von den Eheleuten Jacob und Lieba Engelmann gestiftet und erhielt den Namen „Liebenau“ nach der Stifterin Lieba. Bis 1570 blieb es bestehen, bis Pfalzgraf Friedrich III. es aufheben ließ. Die Nonnen wurden 1565 vertrieben und siedelten in das Kloster St. Katharina Adelhausen über. Das Kloster war ein Zentrum der Wallfahrt und beherbergte adelige Frauen sowie vornehme Bürgerstöchter. Im Kloster lebten Pfalzgräfin Irmengard von Oettingen und ihre Familie, sowie andere Adlige wie Margarete von Württemberg und Dorothea von Pfalz-Mosbach. Es gab auch eine Laienschwester, Prinzessin Margarete von der Pfalz, und eine illegitime Tochter von Kurfürst Ruprecht II. Das Kloster war ein wichtiger Ort für religiöse Praktiken und beherbergte Reliquien wie ein prächtiges Reliquienkreuz, das heute im Augustinermuseum in Freiburg aufbewahrt wird.

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Art
Kloster, Kirchengebäude, religiöse Gemeinschaft
Ort
Worms
Erbaut
1299

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