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Carașova
Gemeinde in Rumänien
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Carașova liegt im Zentrum des Kreises Caraș-Severin, im Banat, Rumänien. Das Dorf ist von der Nationalstraße DN58 und der Bahnstrecke Oravița-Anina durchzogen. Es ist 15 Kilometer von Reșița entfernt und der Ausgangspunkt für touristische Routen im Nationalpark Semenic-Cheile Carașului. Die Gemeinde umfasst auch die Dörfer Iabalcea und Nermed. Carașova ist ein slawisches Dorf, dessen Bewohner als Kraschowaner bekannt sind. Karasow wurde erstmals 1332 in den päpstlichen Zehntlisten erwähnt und gehörte damals zum Bistum Csanád. Im 15. Jahrhundert traten mehrere Dörfer in den Aufzeichnungen auf, darunter Oppido Crasso und Karasevo. Im 18. Jahrhundert war das Dorf Teil des Temescher Banats und wurde nach dem Frieden von Passarowitz 1718 zur Habsburger Krondomäne. Im 20. Jahrhundert wurde die Ortsbezeichnung auf die rumänische Form geändert, nachdem der Vertrag von Trianon 1920 das Banat an Rumänien verlieh. Carașova ist eng mit der Geschichte der mittelalterlichen Festung verbunden, die heute als Turski Grat bekannt ist. Die Ruinen der Festung, die auf einem 450 Meter hohen Felsen stand, wurden erstmals 1200 als Castra regalis erwähnt. Die Festung wurde 1551 von den Türken erobert und 1595 wieder befreit. Sie verlor im Laufe der Zeit ihre strategische Bedeutung. Touristische Highlights der Region sind der Nationalpark Semenic-Cheile Carașului und die Comarnic-Höhle.
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- Art
- Gemeinde in Rumänien
- Ort
- Kreis Caraș-Severin
- Adresse
- str. Principala, nr. 274, localitatea Carasova, judetul Caras-Severin
V okolí
- Národní park Semenic-Cheile Carașului5.9 km
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