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Cellitinnenkloster Klein St. Ursula (zum Einhorn)

Kloster in Deutschland

Das Cellitinnenkloster Klein St. Ursula in Köln war ein Konvent der Cellitinnen, der sich der Krankenpflege widmete. Es entstand im 13. Jahrhundert in der Marzellenstraße und wurde 1487 in ein Cellitinnenkloster umgewandelt. Die Gemeinschaft war Teil der Ordensfamilie und besaß eine eigene Kapelle, die der heiligen Ursula geweiht war. Die Schwestern lebten in einem Gebäude, das 90 Fuß lang und 60 Fuß breit war, und betreuten Kranken in ihren Häusern. Sie trugen zusätzlich zu den üblichen Gelübden das Gelübde von Frieden und Eintracht. Die Gemeinschaft war im 18. Jahrhundert von der Hospitienkommission überwacht und verlor im Ersten Koalitionskrieg ihren Zehntanspruch. Die Zahl der Schwestern sank rapide, und das Kloster wurde 1827 aufgelöst. Nach der Auflösung wurde das Klostergebäude verkauft und 1859 abgerissen. Die Kapelle, die einst im Garten stand, wurde ebenfalls veräußert. Die Schwestern wurden in andere Klöster übertragen, und das Kloster verlor seinen Charakter als religiöser Ort. Die Geschichte des Klosters ist Teil der kulturellen und religiösen Geschichte Kölns.

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Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft
Ort
Köln

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