Klause St. Achatius
ehemaliges Kloster in Köln
Die Klause St. Achatius lag in der Marzellenstraße der mittelalterlichen Kölner Vorstadt Niederich. Sie wurde 1338 erstmals urkundlich erwähnt und entstand durch Stiftungen kölner Bürgerinnen. Im 15. Jahrhundert erhielt sie eine klösterliche Verfassung, wurde 1582 als Frauenkonvent der Dominikaner aufgelöst. Auf ihrem Gelände entstand später das Jesuitenkolleg Tricoronatum, das bis 1911 bestand und Vorgänger des Dreikönigsgymnasiums war. Die Klause war ein Zentrum der geistlichen Gemeinschaft, das von 1338 bis 1582 bestand. Sie hatte Privilegien durch den Erzbischof und wurde durch Stiftungen finanziert. Die Schwestern vermahlten jährlich bis zu 19 Malter Braugetreide, was etwa 20 Liter Bier pro Tag entsprach. Die Klause war auch mit der Gaffel der Kölner Goldschmiede verbunden, die sie als Gönner unterstützte. Die St.-Achatius-Kapelle war ein zentraler Raum der Klause. Sie wurde 1365 als Achatiusaltar erwähnt und wurde mehrfach renoviert. 1583 wurde sie als Ordenskirche der Jesuiten geweiht. Die Kapelle war mit Emporen versehen und hatte eine Inschrift zur Dedikation. Sie wurde später durch Umbauten vergrößert und war bis 1621 Bestandteil der Anlage. Nach dem Brand blieb nur der Garten des Konviktes übrig.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Köln
V okolí
- Jesuitenniederlassung St. Mariä Himmelfahrt0 m
- St. Mariä Himmelfahrt42 m
- Kolín nad Rýnem147 m
- Köln Hauptbahnhof136 m
- Cellitinnenkloster Klein St. Ursula (zum Einhorn)182 m
- Pfaffenpforte222 m
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