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Gneisenau-Denkmal
Bronzeplastik für August Neidhardt von Gneisenau in Berlin-Mitte
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Das Gneisenau-Denkmal steht auf dem Bebelplatz im Berliner Ortsteil Mitte. Es erinnert an August Neidhardt von Gneisenau, einen preußischen Reformer und Befreiungskämpfer. Das Werk wurde von Christian Daniel Rauch im Realismus-Stil geschaffen und 1855 auf der Unter den Linden errichtet. Es stand bis 1950 an dieser Stelle, wurde dann auf den Bebelplatz verlegt. Das Denkmal war Teil eines Ensembles an der Unter den Linden, das die Befreiungskriege feierte. Es zeigt Gneisenau in Uniform, mit Säbel in der linken Hand und der rechten Hand vorwärts gerichtet. Auf dem Granitsockel sind die Siegesgöttin Viktoria und das Wappen des Grafen dargestellt. Die Plastik markiert den Übergang vom Klassizismus zum Realismus in der Berliner Bildhauerschule. Die Plastik wurde 1950 durch die SED entfernt und bis 1962 wieder aufgestellt. Dabei wurden die Inschrift und der Sockel verändert. Heute steht das Denkmal auf dem Bebelplatz, umgeben von Grünflächen und Gebäuden. Die Bezüge zum historischen Kontext sind heute nicht mehr erkennbar.
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- Art
- Statue, Bauwerk, Monument
- Ort
- Bezirk Mitte
- Erbaut
- 1855
- Architekt
- Karl Friedrich Schinkel
- Denkmalstatus
- Baudenkmal
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