Tótkomlós

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Města a obce

Tótkomlós

Gemeinde in Ungarn

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Tótkomlós ist eine Stadt im Kreis Orosháza des Komitats Békés. Sie liegt in der ungarischen Tiefebene, 17 Kilometer südöstlich von Orosháza, 177 Kilometer von Budapest entfernt und 15 Kilometer nördlich der Grenze zu Rumänien. Die Stadt grenzt an Kardoskút, Kaszaper, Mezőhegyes, Nagyér und Békéssámson. Der Name bedeutet wörtlich „slowakischer Hopfen“ und rund 20 Prozent der Einwohner gehören zur slowakischen Volksgruppe. Die Stadt wurde im großen Türkenkrieg zerstört und 1715 durch slowakische Siedler wiederaufgebaut. 1891 zählte sie 9636 Einwohner. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Slowaken durch den tschechoslowakisch-ungarischen Bevölkerungsaustausch nach Rumänien verlegt. 1993 erhielt die ehemalige Großgemeinde den Status einer Stadt. Tótkomlós hat Partnerstädte in Deutschland, der Slowakei und Rumänien. In der Stadt gibt es ein Bauernmuseum, eine evangelische Kirche aus dem 18. Jahrhundert, eine römisch-katholische Kirche aus dem Jahr 1938 und ein Sowjetisches Denkmal aus dem Jahr 1947. Zudem existiert eine römisch-katholische Kapelle im Ortsteil Nagykopáncs. Bekannte Einwohner sind der Politiker János Boldóczki und der Skispringer László Gellér. Die Stadt ist an der Eisenbahnstrecke Mezőtúr-Orosháza-Mezőhegyes und an mehreren Landstraßen gelegen.

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Art
Stadt in Ungarn
Ort
Kreis Orosháza

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