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Mezinárodní soud pro námořní právo
internationales Gericht mit Sitz in Hamburg
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Der Internationale Seegerichtshof (ISGH) ist ein internationales Gericht mit Sitz in Hamburg. Er wurde 1996 gegründet und ist Teil des UN-Systems. Das Gericht tagt in eigenen Gebäuden an der Elbchaussee in Hamburg-Nienstedten, die 2000 fertiggestellt wurden. Die Bausumme betrug 123 Mio. DM, wobei die Bundesrepublik und Hamburg jeweils 80 % und 20 % übernahmen. Das Gebäude wurde so errichtet, dass die denkmalgeschützte Schröder’sche Villa in die Anlage einbezogen wurde. Der ISGH ist für Streitigkeiten im Seerecht zuständig und kann von Vertragsparteien des Seerechtsübereinkommens angerufen werden. Er entscheidet umfassend und abschließend, außer bei Streitigkeiten im Tiefseebergbau, die ausschließlich vor der Meeresbodenkammer verhandelt werden. Das Gericht verfügt über vier Verfahrensarten, darunter das Hauptsacheverfahren, das Verfahren der vorläufigen Maßnahmen und das Verfahren zur Freigabe von Schiffen. Die Verhandlungen werden in Englisch und Französisch durchgeführt. Im ISGH werden sowohl schriftliche als auch mündliche Verfahren durchgeführt. Die mündliche Verhandlung wird von einem Protokoll begleitet, das von den Parteien korrigiert werden kann. Die Entscheidung erfolgt durch einfache Mehrheit der Richter. Die Verfahrensabläufe sind klar definiert, und die Gerichtssprachen sind Englisch und Französisch. Die Verhandlungen sind öffentlich, und Zuhörer können teilnehmen, nachdem sie beim Rechtspfleger angemeldet sind.
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- Art
- internationales Gericht
- Ort
- Hamburg
- Erbaut
- 1996
- Website
- http://www.itlos.org/
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