Côtes-d'Armor

Calorguen

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Calorguen liegt im Osten des Départements Côtes-d’Armor, etwa 27 Kilometer südlich von Saint-Malo und rund 42 Kilometer nordwestlich von Rennes. Das Gemeindegebiet gehört zum Regionalen Naturpark Vallée de la Rance – Côte d’Émeraude. Es grenzt an die Gemeinden Léhon, Plédran, Larmor-Baden und Léon. Die Bewohner nennen sich Calorguennais und leben in einer ländlichen Umgebung mit typischen bretonischen Landschaften. Die Geschichte von Calorguen reicht bis in die Bronzezeit zurück, wo Funde belegen, dass der Ort schon früh besiedelt war. Im Jahr 1182 wurde die Kirchgemeinde als zur Priorei Saint-Magloire de Léhon zugehörig erwähnt. 1360 lehnte der Ort den englischen Besatzern ein Lösegeld ab, und bis 1422 sprachen die Bewohner noch hauptsächlich Bretonisch. Die Gemeinde war von 1793 bis 1801 Teil des Kantons Evran und von 1801 bis 2015 Teil des Kantons Dinan-Ouest. Calorguen ist für seine historischen Bauwerke und Kulturdenkmäler bekannt. Die Kirche Saint-Hubert, erbaut 1584 und mehrfach restauriert, ist ein zentraler Ort. Zudem gibt es Herrenhäuser wie den Manoir de la Ferronnays und den Manoir de Boutron, sowie zahlreiche Kreuze und Wegkreuze aus dem 12. bis 17. Jahrhundert. In der Ortschaft La Huballerie befindet sich ein ehemaliges Waschhaus mit 10 Waschplätzen und ein Denkmal für die Gefallenen. Die alteingesessenen Häuser in La Giraudais, La Huballerie und La Roussais tragen das Stadtbild maßgeblich bei.

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Einwohner
729
Fläche
8,48 km²
Seehöhe
87 m
Bezirk
Côtes-d'Armor

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