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Bremer Stadttheater
nicht erhaltenes Theatergebäude in Bremen (1792-1843)
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Das Bremer Stadttheater von 1792 war das erste dauerhafte Schauspielhaus der Hansestadt Bremen. Es stand auf der Junkernbastion Am Wall nahe dem Ostertor und wurde in sieben Wochen errichtet. Das Holzfachwerkgebäude hatte eine Größe von 16 × 32 Metern und bot Platz für etwa 1500 Zuschauer. Es wurde von Carl Ludwig Murtfeldt geleitet und erhielt 1792 nach einer Gutachten des Senats die Genehmigung zum Bau. Das Theater war von Beginn an beliebt, wobei allein bei der letzten Vorstellung der ersten Spielzeit über 200 Besucher auf der Bühne standen. Die Aufführungen umfassten Klassiker wie Shakespeare, Schiller und Goethe sowie Opern von Paisiello und Mozart. Die Spielzeiten fanden stets unter der Woche statt, und die Eintrittspreise unterschieden sich in vier Kategorien. Großmanns Truppe spielte nur in den Wintermonaten, da sie den Rest des Jahres an anderen Orten auftrat. Das Gebäude wurde 1843 geschlossen und abgerissen, nachdem ein neues Stadttheater auf der Bischofsnadel-Bastion errichtet worden war. Zwischen 1824 und 1843 wurde es als „Stadttheater“ bezeichnet. Während der napoleonischen Besetzung 1811–1814 spielte das Theater als „Départmentstheater“ und veränderte seinen Spielplan kaum. 1829 verkaufte Daniel Schütte das Haus an C. F. Gütschow, der einen Anbau errichtete. 1835 gründete man einen Theater-Aktienverein, um den Neubau eines größeren Theaters zu finanzieren.
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- Art
- Theatergebäude, zerstörtes Gebäude oder Bauwerk
- Ort
- Bremen
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