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St. Ludwig
römisch-katholische Pfarrkirche in München
Die römisch-katholische Pfarr- und Universitätskirche St. Ludwig in München, auch Ludwigskirche genannt, wurde zwischen 1829 und 1844 im Rundbogenstil errichtet. Sie steht im nördlichen Teil der Ludwigstraße und bildet den städtebaulichen Übergang zur Schellingstraße. Die Kirche besitzt das zweitgrößte Altarfresko der Welt und ist der erste Monumentalkirchenbau in diesem Stil. Die Ludwigskirche wurde 1829 durch König Ludwig I. mit einer finanziellen Unterstützung von 100.000 Gulden gefördert. Der Architekt Friedrich von Gärtner gestaltete den Bau, der 1844 geweiht wurde. Die Fresken wurden von Peter von Cornelius erstellt, doch die Arbeit wurde abgebrochen, und die Kirche wurde später mehrfach renoviert. 1954 wurde der Wiederaufbau durch Erwin Schleich fortgesetzt, der die ursprüngliche Gestaltung wiederherstellte. Die Ludwigskirche bietet einen einzigartigen Grundriss in Form eines lateinischen Kreuzes mit klaren Proportionen. Sie vereint romanisierenden Rundbogenstil, gotische Höhenbestrebung und byzantinische Zentralisierung. Die Kirche ist mit Fresken, Gewölben und einem Hochaltar ausgestattet, der im Jahr 1957 geweiht wurde. Die Altarinsel in der Vierung ist ein zentraler Ausstellungsraum für die Fresken. Die Kirche ist Teil der Ludwigstraße und hat einen eigenen Zugang zum U-Bahnhof Universität.
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- Art
- Universitätskirche, Pfarrkirche
- Ort
- München
- Adresse
- Ludwigstraße 20
- Erbaut
- 1844
- Baustil
- Neuromanik
- Architekt
- Friedrich von Gärtner
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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