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Siegestor
Triumphbogen in München
Das Siegestor ist ein klassizistisches Baudenkmal auf der Leopoldstraße in Schwabing-Freimann, München. Es wurde zwischen 1843 und 1850 im Auftrag von Ludwig I. errichtet und basiert auf dem Entwurf von Friedrich von Gärtner. Das Denkmal trennt die Ludwigstraße von der Leopoldstraße und markiert die Grenze zwischen Maxvorstadt und Schwabing. Es besteht aus Kelheimer Kalkstein und wird von einer 22 Tonnen schweren Quadriga bekrönt, die eine sechs Meter hohe Bavaria führt. Das Siegestor wurde 1850 offiziell an die Stadt München übergeben und erhielt 1871 seine Bezeichnung durch die Einmarsch der bayerischen Truppen im Deutsch-Französischen Krieg. Nach Schäden im Zweiten Weltkrieg wurde es ab 1958 restauriert. Die Südseite trägt die Inschrift „Dem Sieg geweiht – Vom Krieg zerstört – Zum Frieden mahnend“, während die Nordseite originalgetreu rekonstruiert wurde. Die Reliefs zeigen militärische Szenen und Allegorien der bayerischen Kreise. Vor Ort erwartet man einen Blick auf das 24 Meter breite und 21 Meter hohe Denkmal, das die Landschaft der umliegenden Wiesen und Felder einrahmt. Die Quadriga über dem Tor symbolisiert die militärische Stärke Bayerns. Die Reliefs und Medaillons vermitteln allegorische Botschaften der verschiedenen Regionen. Zudem sind Fragmente des Siegestors im Lapidarium der Nieserstraße ausgestellt.
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- Art
- Triumphbogen
- Ort
- München
- Adresse
- Leopoldstraße 2
- Baustil
- klassizistische Architektur
- Architekt
- Friedrich von Gärtner
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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