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Maria im Spiegel
Kloster in Deutschland
Maria im Spiegel war ein Zisterzienserinnenkloster in Köln, das 1246 an der Severinstraße entstand und 1613 in ein Birgittenkloster umgewandelt wurde. Es lag in der Nähe der Katharinengraben und war bis 1802 bestehend. Das Kloster war Teil der römischen Gräberfelder und wurde später von der Grafenfamilie Sayn gestiftet. Es wurde 1247 von Papst Innozenz IV. unter Schutz gestellt und trug den Namen „Maria im Spiegel“. Das Kloster war für seine kirchliche und gesellschaftliche Bedeutung bekannt. Die Äbtissinnen, oft aus patrizischen Familien, hatten eine führende Position und sorgten für den Wohlstand des Klosters durch Dotationen und Privilegien. Die Klosterkirche war ein romanisches Sakralbauwerk mit fünfachsiger Basilika und Kreuzgewölben. Sie wurde mehrfach durch Hochwasser des Rheins beschädigt, was Reparaturen und Bautätigkeiten erforderte. Die Klosteranlagen umfassten einen Klausurbau, einen Kreuzhof und verschiedene Wirtschaftsgebäude. Die Kirche wurde 1833 abgerissen, und einige Teile wurden ins Rheinische Museum überführt. Das Kloster besaß auch auswärtige Besitzungen in verschiedenen Regionen, die 1802 enteignet wurden. Die Stiftungen und die Rolle der Äbtissinnen prägten das Leben im Kloster bis zur Aufhebung.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Köln
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