Cellitinnenkloster Dreifaltigkeit
ehemaliges Kloster in der Stadt Köln in Deutschland
Das Cellitinnenkloster Dreifaltigkeit war ein religiöses Zentrum in Kölns Altstadt-Süd. Es entstand 1365 als Konvent für acht Beginen und wurde später zum Kloster umgewandelt. Die Schwestern gehörten zur Ordensfamilie der Cellitinnen und betreuten Krankenhäuser. Das Kloster wuchs durch Schenkungen und Vereinigungen mit anderen Konventen, wodurch es bis zu 16 Mitglieder aufnehmen konnte. Das Kloster war bekannt für seine medizinische Versorgung und Pflege der Kranken. Es erhielt 1502 die Erlaubnis zur Errichtung einer Kapelle und wurde 1557 zur Kirche mit drei Altären ausgebaut. Die Schwestern pflegten die Kranken in ihren Häusern und nahmen sie gegen Bezahlung in das Kloster auf. Die finanzielle Situation war stabil, bis die Französische Revolution 1800 die Gemeinschaft bedrohte und schließlich zur Auflösung führte. Die Schwestern lebten in einem Gebäude mit einer Kapelle, die etwa 15 Meter lang und 6 Meter breit war. Die Kirche stand zwischen dem Kloster und einem Zinshaus. Die Gemeinschaft war bis 1828 in Ungewissheit über ihre Zukunft, bis sie in das Kloster der Karmelitinnen übersiedeln konnte. Die räumliche Ausdehnung und die medizinische Arbeit prägten das Leben im Kloster.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Altstadt-Süd
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