Burg Grötzingen
ehemalige Burg in Grötzingen
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Die Ruine Grötzingen ist eine abgegangene Niederungsburg im Stadtteil Grötzingen von Aichtal, im Landkreis Esslingen in Baden-Württemberg. Sie lag in der Ortslage der Gemeinde und war ursprünglich ein eigenständiges Gut. Die Burg wurde im 13. Jahrhundert errichtet und veränderte sich im Laufe der Zeit durch mehrere Umbauten und Verkäufe. Sie war Teil der Herrschaft der Edelfreien von Grötzingen, die ab dem 12. Jahrhundert in den Quellen erwähnt werden. Die Burg wurde um 1300 erstmals aufgegeben und später als steinerner Wohnturm mit Fachwerkaufsatz neu gebaut. Sie wurde 1335 an Graf Rudolf von Hohenberg verkauft und 1337 an Graf Ulrich III. von Württemberg weiterveräußert. Nach dem 14. Jahrhundert finden sich keine weiteren Belege für die Burg. Die Burgstelle wurde 1952 vollständig zerstört, wobei die Reste des Wohnturmes dokumentiert wurden. Der Burghügel hatte einen Durchmesser von 40 Metern, und der Wohnturm war 8 mal 8 Meter groß mit einer Mauerstärke von 1,5 Metern. Die Ruine Grötzingen bietet einen Blick auf die historische Entwicklung der Region. Die Lage der Burg in der Ortschaft ermöglicht Ausblicke auf die umliegenden Dörfer und die Landschaft. Die Überreste des Wohnturms und der Burghügel sind Teil der ehemaligen Burganlage. Die Umgebung um die Ruine ist geprägt von der ländlichen Idylle der Region und den historischen Spuren der Edelfreien. Die Ruine ist ein Zeugnis der mittelalterlichen Burgenbaukunst und der Herrschaftsverhältnisse der Zeit.
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- Art
- Burg, Burgstall
- Ort
- Aichtal
- Erbaut
- 1300
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