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Uměleckohistorické muzeum
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Das Kunsthistorische Museum Wien steht am Maria-Theresien-Platz in der Inneren Stadt und bildet mit dem gegenüberliegenden Naturhistorischen Museum ein architektonisches Ensemble der Ringstraßenzeit. Der neorenaissance Bau entstand zwischen 1871 und 1891 nach Plänen von Gottfried Semper und Carl von Hasenauer auf Wunsch von Kaiser Franz Joseph I. als Teil des nie vollendeten Kaiserforums. Mit rund 1,95 Millionen Besuchern jährlich gehört es zu den größten und bedeutendsten Kunstmuseen der Welt. Seine Bedeutung verdankt das Museum den einstigen Sammlungen der Habsburger, darunter die Gemäldesammlung von Erzherzog Leopold Wilhelm und die Rüstkammer Ferdinands von Tirol. Die Ausstellungsräume zeigen Meisterwerke von Bruegel, Rembrandt und Velázquez in einem prunkvollen Stiegenhaus mit Werken von Gustav Klimt und Hans Makart. Die Fassade schmücken Skulpturen von Caspar Zumbusch und anderen, während die Kuppel von einer Bronzestatue der Pallas Athene gekrönt wird. Auf dem Platz vor dem Museum steht das Maria-Theresien-Denkmal, umgeben von einem Ensemble, das zum Weltkulturerbe gehört. Im Inneren führen breite Treppen zu den Sälen mit antiken Skulpturen, ägyptischen Artefakten und historischen Waffen. Die doppelte Verglasung der Decken sorgt für natürliches Licht, das die Kunstwerke in wechselndem Tageslicht zeigt.
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