Stadtbefestigung Angermünde

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Stadtbefestigung Angermünde

Rest der Stadtmauer von Angermünde

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Die Stadtbefestigung Angermünde umschloss im 13. Jahrhundert die West-, Süd- und Ostseite der Stadt. Die Mauer war 1302 etwa 1410 Meter lang und hatte 36 Weichhäuser. Sie bestand aus Backstein mit Feldsteinsockel und war 7 Meter hoch. Drei Haupttore wurden 1292 erwähnt, darunter das Berliner Tor, das Schwedter Tor und das Prenzlauer Tor. Im 15. Jahrhundert wurde der Pulverturm errichtet, und im 16. Jahrhundert verlor die Mauer ihre militärische Funktion. Die Stadtbefestigung ist heute nur noch in Teilen erhalten, etwa ein Sechstel der ursprünglichen Mauer. Die erhaltenen Abschnitte liegen vor allem an der südlichen Stadtseite, wo die Mauer noch vier Meter hoch ist. Hier sind auch Teile von Weichhäusern sowie die Außenmauern eines Klausurgebäudes zu sehen. An der Nordwestseite steht ein Torhaus und ein Eiskeller der ehemaligen Brauerei. Der Pulverturm, etwa 24 Meter hoch, diente als Wachturm und Verlies und wurde bis 1914 als Wohnung für Arme genutzt. An der südlichen Mauer befand sich ein Friedhof, an dem Grabplatten und eine Gedächtnistafel für Caroline Friedrike Buege und ihr Kind stehen. Die Wall- und Grabenanlage war ein Doppelwall mit zwei Gräben, die etwa 15 Meter voneinander entfernt lagen. Die Mauer wurde im 18. Jahrhundert zunehmend abgerissen, und die Reste wurden ab 1879 als historisches Erbe gepflegt. Der Friedenspark wurde 1877 aus der ehemaligen Wallanlage geschaffen.

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Art
Stadtmauer
Ort
Angermünde
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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